Samstag, April 14, 2007

monotonie

in der stimme....
ist besonders qualvoll,
wenn man sich auf der anderen seite des resonanzkörpers befindet.

ohne punkt,komma,spannung oder freude bewegt das gegenüber die lippen
und bringt gleichklingende tonfolgen hervor....
aus denen man sich mühsam einen sinn heraus interpretieren soll....

eingelullt durch den monotonen singsang....
in seiner gedankenwelt weit entfernt vom hier....
fasziniert von den vorbeiziehenden wolken....

blickt man erstaunt auf sein gegenüber...
das aufgehört hat die lippen zu bewegen.
und anscheinend mit schräggeneigtem kopf auf eine antwort wartet....

jetzt bloss nicht sagen: "kannst du den letzten satz noch mal wiederholen?"

blönd